Schlagwort-Archive: Nazizeit

Warum die Neuberin mal wieder verfilmt werden sollte (und auf Reichenbach ein zweiter Blick lohnt)

Im heutigen Bundesland Sachsen ist der Glamour klar verteilt: Dresden strahlt nach dem Nachkriegs-Wiederaufbau und erst recht der Nachwende-Restaurierung so sehr, dass man manchmal zumindest blinzeln muss. Es war eben schon immer die Hauptstadt.

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Zwei ziemlich deutsche Gründe, aus denen es die Stadt Rheydt nicht mehr gibt

Viele Städte sind durch Eingemeindungen aus dem überregionalen Bewusstsein weitgehend verschwunden. Sobald sie Stadtteil einer anderen Stadt sind, tauchen sie vor allem noch in lokalen Zusammenhängen auf. Solch ein Stadtteil ist Rheydt am Niederrhein.

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Weltweingrößt (Bad Dürkheim)

Bad Dürkheim liegt direkt am sympathischen Mittelgebirge Pfalz und hat zwei attraktive Superlative zu bieten: erstens das (nach eigenen Angaben) größte Weinfest der Welt,

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„Royals“ für Belgien und Bulgarien (Coburg)

Das Faible der Deutschen für sogenannte Royals, wie das exzessiv darüber berichtende öffentlich–rechtliche Fernsehen sie gerne nennt, ist vielleicht gar nicht mehr soo groß, könnte eine kürzlich gemachte Umfrage des „Stern“ nahelegen. Interessantere Geschichten als bei jeder neuen Gelegenheit wieder … Weiterlesen

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Bad Berlin

Berlin, diese vibrierende Metropole, ist so kosmopolitisch, dass jeder die Überschrift natürlich englisch verstehen und für den Titel eines neuen Gangstarapper-Albums halten würde. Oder hat David Bowie sich Bösebrücke („20.000 people cross Bosebrücke/ Fingers are crossed, just in case“) wörtlich … Weiterlesen

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Schlosspark ohne Schloss (Köln-Stammheim)

Dass der Stadtteil-Name Stammheim nicht den schönsten Klang hat, liegt an Stuttgart bzw. seiner Justizvollzugsanstalt (womit über Stuttgart-Stammheim selbst, das ich auch überhaupt nicht kenne, gar nichts gesagt ist).

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Someone Elser (Königsbronn)

Der Bahnsteig des Haltepunkts in der baden-württembergischen Gemeinde Königsbronn hat eine Gemeinsamkeit mit der Wilhelmstraße in Berlin-Mitte:

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Es gibt hier nichts zu sehen (Guttenberg)

Die Schlossallee in der bayerischen Gemeinde Guttenberg (Google Maps) ist eine sehr kurze Straße. Kaum beginnt sie, ist der Durchgang bereits verboten. Einerseits lässt sich das nachvollziehen:

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Spirituosen-, aber auch Zeitungsgeburts-Stadt (Wolfenbüttel)

Mit der These, dass irgendwas aus der eigenen Gegenwart „in die Geschichte eingehen“ wird, sollten Zeitgenossen sicher vorsichtig umgehen. Dennoch nicht unwahrscheinlich, dass 2012 als Jahr des beginnenden Zeitungssterbens in die deutsche Mediengeschichte eingeht.

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Nazizeitvor- und -nachbereitung (Braunschweig II)

Das wahrscheinlich bekannteste Ereignis der eigenstaatlichen bzw. -freistaatlichen Existenz Braunschweigs, um die es gerade schon hier ging,

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Türme, Obelisk, Muffel (Erfurt)

Erfurt ist kein Städtchen, sondern sogar eine aktuelle Hauptstadt (des Bundeslandes Thüringen), und schön nicht nur in dem Sinne, in dem das eigentlich fast jede Stadt, außer einer vielleicht, ist.

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Relative Größe (Goslar)

Die Frage, ob man den Preußenkönig Friedrich II. „der Große“ nennen soll oder nicht (wie in der DDR) , konnte noch in den letzten Jahren der alten BRD gewisse Aufregung verursachen. Inzwischen ist das längst gleichgültig, im laufenden Friedrichs-Jubiläum kann … Weiterlesen

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Aus der Staufer- und der Nazizeit (Trifels bei Annweiler)

Die meisten heute als alt besichtigbaren Bauwerke sind über viele Epochen hinweg entstanden und immer wieder verändert worden. Das Ideal der Originalgetreuheit ist ja ein ziemlich neues (und keineswegs unumstrittenes).

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Mit den Volkswagen heulen (Wolfsburg)

Wolfsburg (Niedersachsen) dient in der unmittelbaren Gegenwart gern als Witzort, sei es, weil der Fußballlehrer Felix Magath als harter Anhänger der Lehre von der Austauschbarkeit des Individuums

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Alte Preußen hinterm Gitterzaun (Spandau)

Beinahe wie eine kleine Terrakottakrieger-Armee stehen über 50 preußische Könige, Kurfürsten, Markgrafen undsoweiter

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Grenzverlauf (Gunzenhausen)

Wer in Gunzenhausen (Bayern) tagsüber mal die Straßenseite wechseln kann,

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Schlechter Zeitpunkt (Dillingen/ Saar)

Eine Stadt, deren im Frühjahr ausliegende Veranstaltungsübersicht trotz ihres Titels „Frühjahr/ Sommer 2011“ nicht nur bereits die örtlichen Nikolaus- und Weihnachtsfeiern auflistet (bis hin zu: „Sa, 31.12. Dorfplatz: Abschwenken Männerchor 1874 Diefflen e.V.“),

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Mentalitätsproblem (Fürth)

Zweifellos ist es ungerecht, in einer Stadt mal gut zwei Stunden lang herumzulaufen und gleich etwas darüber sagen bzw. schreiben zu wollen. Andererseits: Städte gibt es genug, und bevor man z.B. niemals nach Fürth fährt,

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Vom Thron auf den Hund (Altenburg)

Auch wenn man heutzutage spontan nicht unbedingt draufkommt: Skat ist nicht bloß ein unterhaltsames, sondern auch ein relativ demokratisches Kartenspiel

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Uta-Overkill (Naumburg)

Womöglich haben Einheimische in Naumburg (Sachsen-Anhalt) einen leichten Uta-Overkill erlitten. Das Plakat mit dem einzigen bekannten Gesichtsausdruck der bekanntesten Figur des Naumburger Meisters, der Humphrey-Bogart-haft den Mantelkragen hochschlagenden

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Als Willy Brandt noch Unkeler war

„Alte Rotweinstadt“, so nennt Unkel (Rheinland-Pfalz) sich selbst am Eingang zur kleinen Fußgängerzone. Seit ein paar Monaten hat das 5.000-Einwohner-Städtchen am Rhein ein Alleinstellungsmerkmal, das wirklich etwas hermacht:

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Rekordmausoleum (Bückeburg)

Rüdiger Safranskis Buch „Romantik/ Eine deutsche Affäre“ beginnt ziemlich fulminant damit, dass Johann Gottfried Herder anno 1769 in Riga in See sticht. Auf der stürmischen Ostsee kommen ihm lauter großartige Gedanken,

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Supersymbolcharakter (Weißenfels)

Wenn samstagnachmittags nach dem Ladenschluss der nahen Fußgängerzone auf dem Marktplatz plötzlich Schritte hallen, kann man schon mal leicht erschrecken. Ein ungeheuer lebhafter Ort ist Weißenfels an der Saale (Sachsen-Anhalt) nicht. Dafür besitzt es ein großartiges Symbol, vielleicht sogar für … Weiterlesen

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